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Lassen wir die Zahlen sprechen:

Das Segelflugzeug hebt nach nur drei Sekunden und einer Rollstrecke von gerade mal zehn Metern mit einer Geschwindigkeit von etwa 80 km/h vom Boden ab. Wenn wir bei dieser Beschleunigung die typischen Vergleichswerte von Autos heran ziehen, dann wäre die VergrößerungGeschwindigkeit von 0,0 km/h auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden erreicht. Wie ein Drachen schießt das Segelflugzeug dann steil in den Himmel und erreicht dabei eine Steiggeschwindigkeit von ungefähr 11 m pro Sekunde. Das ist in jeder Sekunde mehr als die Höhe eines dreistöckigen Hauses! Nach durchschnittlich 30 Sekunden wird das Schleppseil in ca. 350 m Höhe ausgeklinkt und das Segelflugzeug gleitet frei durch die Luft. Diese Art zu starten wirkt auf Dich beim ersten Anblick vielleicht etwas rasant. Wenn Du aber selbst fliegst, wird der Windenstart für Dich zu einer ganz normalen Sache. Selbst wenn das Schleppseil einmal reißen sollte, ist das in der Regel keine Gefahr: Zu unserem Ausbildungsprogramm gehören sogar Seilrissübungen. Der Start ist in jeder Phase kontrollierbar. Der Windenstart ist mit großem Abstand die am weitesten verbreitete, umweltfreundlichste und preiswerteste Startart für Segelflugzeuge.