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Rückblick - Was ging ab?Frauenvergleichsfliegen in Magdeburg!
29.05.03 145km 30.05.03 175km 31.05.03 Regen! 01.06.03 316km Walter Eisele, der Trainer der Deutschen Nationalmannschaft, bemühte sich für die DM der Frauen schon seit einiger Zeit eine ordentliche Truppe zusammen zu bekommen, um eine Meisterschaft durchzuführen. Er schrieb, ich glaube alle Frauen, die in der DMSt-Wertung auftauchten, an und bat sie an der Meisterschaft teilzunehmen. Am 26.07. fuhren wir mit der LS 1f, die während der ganzen zwei Wochen von allen Teilnehmern nur BJ genannt wurde, los. Nach sechs Stunden Fahrzeit wurde für den Flieger einen festen Stellplatz und für uns ein Wohnwagen zugewiesen. Somit war die Anreise gut verlaufen. Samstag mussten der aufgerüstete Flieger mit allen Utensilien und ich zum Wiegen. Da wir beide nicht zu schwer sind, konnten ich auch an dem Tag meinen ersten Erkundungsflug mit etwa 150 km durchführen. Der Sonntag wurde für ein Pflichttraining mit allen 49 Teilnehmern genutzt.
Nach einer Strecke von knapp 200 km der Clubklasse lagen die sechs Teilnehmer aus Niedersachsen auf der inoffiziellen Wertung auf dem ersten Platz. Wie jeden Morgen wurden wir über Lautsprecher vom Walter (dem Sportleiter) mit einem "Guten Morgen liebe Ladies und Crewmitglieder" geweckt. Meine Crew wechselte am Sonntag, somit kümmerte sich Klaus die erste und mein Vater Uwe und Frank die zweite Woche um mich. Der erste Tag schien gut zu werden. Nach dem Briefing, was jeden Tag um 10 Uhr, bei schlechten Wetter um 11 Uhr, stattfand, rüsteten wir die Flieger auf und nahmen unsere Position in der Startreihenfolge ein. Acht Schleppmaschinen schafften es die drei Klassen in kürzester Zeit in die Luft zu bekommen. Jede Klasse versuchte ihre Aufgabe zu erfüllen. Der erste Tag an dem ich nach Hause kam, verlief für mich positiv. An den folgenden Tagen wurde das Wetter deutlich schlechter. Nicht jeder Tag konnte zur Wertung genutzt werden, so dass wir bis zum Ende der Meisterschaft auf insgesamt fünf Wertungstage kamen. Mit zwei Landungen auf anderen Plätzen und einer Außenlandung
auf einer Wiese, war ich mit dem 12. Platz in der Gesamtwertung der Clubklasse zufrieden. Somit danke ich dem Flugsportclub Hannover für die tolle Karte, für die Bereitstellung der LS 1f und meinen Rückholern Klaus, Uwe und Frank. Tatjana Roder FSC Hannover am 18.07.02, 19:00h zu Gast im Clubabend bei Radio21Radio 21Der Tag beginnt wie auch schon die ganzen vergangenen Tage, auf dem Streckenfluglehrgang in Landau, mit einem Blick nach draußen: "nur Sonne"! Wir, Klaus, Frank und ich sind uns einig, dass einer es versuchen sollte, heute die BJ am letzten Tag des Lehrgangs nach Hause zu fliegen. Das Wetter wird auf dem Weg zum Flugplatz zusehends besser. Nicht nur wir haben diesen Gedanken, sondern zwei andere Maschinen stehen schon zum Heimflug aufgerüstet vor den Anhängern. Gundula Goeke (ehem. Nationalmannschaft) will mit ihrer LS 8 den Flug nach Werdohl als Trainingsflug nutzen. "Felix" der Sohn einer Lehrgangsteilnehmerin, nimmt die LS 4b um nach Hamburg zu kommen. Ein Blick in die Wetterkarte verspricht sogar für den Norden gutes Wetter! Es ist entschieden: "Ich darf fliegen!" Die Schleppmaschine zieht Gundula als erste in den 2/8 bewölktem Himmel. Die Startfrequenz ist, wie an den vergangenen Tagen, wieder hervorragend, sodass in kurzer Zeit die BJ und die B1 sich auch auf den Weg machen können. Der erste Bart mit einem mittleren Steigen von 2,5 m/s lässt uns sofort auf knapp 2000m steigen. Nun trennen uns die Wege. Die LS 8 zog über den Pfälzer Wald und wir Richtung Nord Ost zum Odenwald. Kurz danach verliere ich auch den Sichtkontakt zum Felix und ziehe Richtung Norden weiter. Über Vierbrunn, was mein erster Wendepunkt ist, versuche ich "unseren" Martin über Funk zu erreichen. Aber er war leider dieses Mal nicht am Platz. Der Logger zeigt mir den nächsten 175! km entfernten Wendepunkt an. Nach zwei Stunden Flugzeit werde ich von meinen Rückholern angefunkt und nach meiner Position gefragt. Sie sitzen auf dem Flugplatz Ober Mörlen bei Frankfurt und sehen sich die zweite und entscheidende Halbzeit des Endspiels an. Zu der Zeit bin ich in gerade dabei, die Kontrollzone östlich um Frankfurt zu umfliegen, um direkten Kurs zum Wendepunkt zu nehmen. Zwischenzeitlich meldet sich auch Gundula bei mir und teilt mir mit, dass sie im Endanflug auf Werdohl ist. Endlich in Hessisch Lichtenau angekommen, piept der Logger und Northeim wird angezeigt. Nach einer guten Durststrecke, bis kurz vor Kassel, bei der ich mich schon nach den nächsten Flugplätzen umschaue, sehe ich Felix weit über mir kreisen. Als ich in den Bart einkreise, fliegt er seinen Kurs weiter. Mich zieht es wieder auf 1900m. Nun bin ich schon über der A7. Aber von den Rückholern keine Spur. In Northeim angekommen und der A7 unter mir, mache ich mich auf den letzten Schenkel. Das Wetter wird schlechter. Mit einem Bart steige ich noch einmal auf 1500m und muss bis auf 600m in Richtung Ziel abgleiten. Jetzt weiß ich genau, dass ich es nicht mehr bis Oppershausen schaffen werde. Also suche ich mir die nächstgelegenen Flugplätze in der Umgebung aus. Kurz vor Hildesheim erwische ich meinen letzten Bart, der mich auf 900m trägt. Somit reicht die Höhe, um Peine/Glindbruchkippe anzufliegen. Ich kann meinen Augen nicht trauen, aber als ich den Flugplatz sehe, steht da eine LS 4 auf der Landebahn! Felix?? Nach der Landung sehe ich ihn schon freudestrahlend auf mich zu kommen. Nach sechs Stunden Flugzeit und einer Stunde Wartezeit können wir den Flieger abrüsten und gemütlich ein Bierchen trinken. Ein herzliches Dankeschön an Klaus, der die letzten 10 Tage für mich Rückholer war, und an Frank, der eigentlich den Rückflug fliegen sollte, aber mir den Vortritt lies! Tatjana Roder Die Spatzen pfeifens schon von den Dächern: Internationales Spatzentreffen vom 30.5. bis 2.6.2002. Nähere Infos bei Klaus Edelmann.
Sylvesterfliegen vom 26.12. - 31.12.2001 weitere Infos über Klaus Edelmann Besuch im DACATHLON am 15.12.2001
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